Modell zeigt konkrete Formen des neuen Sport- und Freizeitbades
Oberbürgermeister und Aufsichtsratvorsitzender der HVG, Peter Demnitz, und HVG-Geschäftsführer, Ivo Grünhagen, stellten jetzt den Modellentwurf für das neue Sport- und Freizeitbad am Standort Ischeland vor. Beide zeigten sich sichtlich erfreut, dass man jetzt den Generalplaner für die neue Freizeiteinrichtung gefunden habe, dessen Angebot und Entwurfmodell den Vorstellungen des Hagenbad-Konzeptes entsprechen. „Wir sind damit unserem Ziel, eine attraktive Bäderlandschaft für Hagen zu schaffen, die gleichzeitig die Bedürfnisse aller Hagener berücksichtigt und die jährlichen Kosten senkt, einen wesentlichen Schritt näher gekommen“, erklärt Demnitz. „Das neue Bad“, so Demnitz weiter, „könne man ohne Übertreibung als ein Leuchtturmprojekt für Hagen und die ganze Region bezeichnen“.
Um einen geeigneten Generalplaner zu finden, wurde im Vorfeld eine Findungskommission aus dem Aufsichtsrat der HVG gebildet, die aus den Bewerbern den Favoriten herausfilterte. Insgesamt gab es 27 Bewerber, von denen vier in die engere Wahl kamen. Letztlich fiel die Auswahl auf den ästhetischen, wirtschaftlichen und ergonomisch guten Entwurf des Generalplanungsbüros Dr. Krieger Ingenieure Architekten aus Velbert. Diese Entscheidung wurde nachfolgend im Aufsichtsrat der HVG beschlossen.
Auch Hagenbad-Chef, Ivo Grünhagen, der das ausgewählte Bädermodell vorstellte, wertete diesen Meilenstein als einen wichtigen Schritt um das Sport- und Freizeitbad möglichst fristgerecht bis zum Herbst 2009 fertig zu stellen. „Mit der Umsetzung diesen Entwurfes, der sicherlich in Teilbereichen noch angepasst werden muss, erfüllen wir das Ziel, die Kosten zu senken und die Attraktivität zu steigern“, so Grünhagen. Bei den Planungen für das neue Bad habe man berücksichtigt, den Vereinssport und das Schulschwimmen sicherzustellen, aber auch moderne freizeit- und gesundheitsorientierte Angebote zu schaffen. „Besonderes Highlight“, so Grünhagen, „sei das lichtdurchflutete Cabrio-Dach, das bei Sonnenschein innerhalb weniger Minuten geöffnet werden kann. So können die Badegäste schon vor der Freibadsaison in den Genuss des „oben-ohne“-Schwimmen kommen. Problemlos eingesetzt wird diese Konstruktion bereits in zwei deutschen Gemeinden“.
Schön ist an dem geplanten Entwurf auch, wie es sich in den Verlauf des Geländes integriert, sowie das gelungene Sauna-/Wellness-Konzept. Zukünftig können sich die Besucher auf eine Panoramasauna inmitten eines Naturbadeteiches sowie auf ein Solebecken im Außenbereich freuen. Im Bad entsteht eine zentrale Gastronomie, die sowohl von den Schwimmern wie auch von den Saunabesuchern genutzt werden kann. Auch entsprechende Ruheräume innen und außen sowie Räumlichkeiten für Massagen und Anwendungen stehen zur Verfügung.
Schul- und Vereinsschwimmer können zukünftig in einem wettkampftauglichen 50x25 Meter-Schwimmbecken ihre Bahnen ziehen, Nichtschwimmer im Lehrschwimmbecken. Für die Kleinsten entsteht ein Innen- und Außen-Spielbereich mit Planschbecken. Von den Badegästen können natürlich auch die großflächigen Liegewiesen bei gutem Wetter genutzt werden.
„Es entsteht eine neue Sportstätte von herausragender Bedeutung“, so Grünhagen abschließend, „für die wir eventuell eine entsprechende Förderung erhalten“.
Die Eckdaten:
Freizeitschwimmen:
Attraktionsbecken innen/außen
Kinderplanschbecken
Kinderspielbereiche innen/außen
Sole/Außenbecken
öffenbares Dach
große Liegeflächen innen und außen
Sportschwimmen
Wettkampftaugliches 50-m-Schwimmbecken
Lehrschwimmbecken/
25-Meter-Becken
Räume für Schulen und Vereine
Sauna-/Wellness
div. Innen- und Außensaunen
Naturbadeteich
Massagen und Anwendungen
Ruhebereiche innen und außen
Gastronomieangebot
im Foyer
im Freizeitbereich
im Sauna-/Wellnessbereich
Fitness
Fitnessgeräte
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